Ein Wanderrucksack ist ein Rucksack, der für längere Tragezeiten geeignet ist. Es sollte über eine gute Polsterung und viele Einstellmöglichkeiten verfügen, damit man ihn optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.
Da der Rucksack auf Reisen hohen Belastungen standhalten muss, ist die Verarbeitung sehr wichtig. In der Regel gilt: Je teurer ein Rucksack, desto besser die Verarbeitung und die Qualität der Materialien.
Ein Wanderrucksack sollte auf jeden Fall über einen Hüftgurt verfügen, denn die Hauptlast sollte bei einem Wanderrucksack vom Hüftgurt getragen werden und nicht etwa von den Schultern. Wichtig hierbei ist, dass der Hüftgurt auch wirklich die Hüfte und nicht etwa den Bauch umschließt.
Je leichter ein Rucksack ist, desto besser ist er zum Wandern geeignet. In der Regel wiegen die meisten Produkte um die zwei Kilogramm.
Praktisch sind auch eine integrierte Regenhülle, die bei Regen komplett über den Rucksack gezogen werden kann und eine große Anzahl an kleineren Taschen, um Dinge zu verstauen, an denen man während der Wanderung schnell rankommen möchte.
Bei einigen Produkten lassen sich praktischerweise die Rückenlänge verstellen, so dass der Rucksack genau an die Körpergröße jeweiligen Trägers angepasst werden kann. Bei den meisten Wanderrucksäcken wird eine Schaumpolsterung als Rückenauflage benutzt, die direkt am Rücken anliegt. Das hat den Vorteil, dass die Last so weit wie möglich am Rücken liegt und das ist die optimale Position für schwere Last. Der Nachteil aber ist, dass der Rücken schlechter belüftet wird und man eher schwitzt als bei Rucksäcken mit Rahmen und Netzrücken. Die richtige Größe ist das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Wanderrucksacks. Nur Rucksäcke, die auf die Körpergröße des Trägers abgestimmt sind, ermöglichen ein angenehmes Tragen. Beim Kauf sollte deswegen auf die Körpergröße, den Hüftumfang und die Schulterbreite geachtet werden. Wenn beispielsweise der Hüftgürtel um den Bauch liegt, ist der Rucksack in jedem Fall zu klein. Es gibt aber auch Modelle mit verstellbarer Rückenlänge.
- Eines der wichtigsten Elemente der Wanderausrüstung – wenn nicht sogar der wichtigste – sind die Wanderschuhe oder Wanderstiefel.
- Wanderschuhe müssen je nach Verwendungszweck verschiedene Ansprüche erfüllen. Um dem Verbraucher die Wahl des richtigen Schuhs zu erleichtern, verwenden viele Hersteller inzwischen ein einfaches Klassifizierungssystem: Die Schuhe werden mit Buchstaben von A bis D gekennzeichnet. A steht für Wanderschuhe die für leichtes Gelände geeignet sind. D für Schuhe, die im hochalpinen Gelände getragen werden können. Je schwieriger das Gelände, umso höher der Buchstabe.
- Für kurze, einfache Wanderungen sind Leichtwanderschuhe (A) am besten geeignet. Diese Schuhe sind vor allem für Wanderungen mit leichtem Gepäck auf Waldwegen oder asphaltierten Straßen. Im Handel tragen diese Schuhe auch oft folgende Bezeichnungen: Hiking, All Terrain, Allrounder, ATC Trail oder Active Day.
- Für Wanderungen mit Wochengepäck in den Mittelgebirgen, sollten festere Wanderstiefel (B) verwendet werden. Bergwanderstiefel (C) hingegen sind für Wanderungen auf der Straße nicht ideal. Durch ihre feste Verarbeitung sind sie sehr gut für Wanderungen in den hohen Bergen mit gelegentlichen Klettereinlagen geeignet. Für Wanderungen durch Gletscher oder ähnlich unwegsames Gelände sollten Extremwanderer Alpinstiefel (D) benutzen. Diese sind nicht nur sehr stabil, sondern sie schützen den Fuß auch vor großer Kälte. Wegen ihrer Festigkeit sind diese Schuhe aber auf der Straße kaum zu gebrauchen.
- Die wichtigsten Faktoren beim Kauf von Wanderschuhen, sind die Stabilität und die Bequemlichkeit. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die Schuhe groß genug sind, weil man bei Winterwanderungen oftmals dicke Wollsocken trägt. Man sollte auf jeden Fall die Schuhe vorher anprobieren und einen „Testlauf“ durchfürehn. Wasserfestigkeit ist genauso ein Muss, wie stabile Sohlen. Je nach Schuhtyp (A-C) haben die Sohlen eine unterschiedliche Dicke.
- Die Wanderschuhe sollten an der Ferse gut sitzen, während die Zähen genug Luft haben sollten. Rutscht der Fuß hin und her, riskiert man schmerzhafte Blasen.
Die richtige Wahl der Wanderkleidung hängt natürlich stark von der Saison und dem zu erwartenden Wetter ab. Wenn man das Wetter nur vorher immer schon kennen würde, wäre alles viel einfacher. Da es aber mit dem Wetter so eine Sache ist, sollte die Kleidung möglichst vielseitig sein, damit man für alle Wetterverhältnisse gewappnet ist. Bewährt hat sich das „Zwiebelprinzip“.
Dabei werden mehrere Lagen Kleidung übereinander getragen, die man je nach Wetter an- oder ausziehen kann. Typischerweise sieht das so aus: Unterschicht aus Funktionswäsche, die den Schweiß von der Haut weg transportiert. Mittelschicht aus Faserpelz (Fleece), der Feuchtigkeit nach außen transportiert, sich nicht vollsaugt und den Körper warm hält. Die Außenschicht bildet eine wasser- und winddichte Jacke, die idealerweise atmungsaktiv ist.
Doch gerade bei den Jacken gibt es eine große Auswahl an Produkten, was die richtige Auswahl nicht einfach macht. Fürs Wandern erhält man qualitativ gute Überjacken für 100 bis 200 Euro. Je nach Benutzungsart wählt man eine absolut wasserdichte und robuste Hard-Shell-Jacke oder eine Soft-Shell-Jacke, die atmungsaktiver, dafür aber nur wasserabweisend ist. Die Jacke sollte vor allem leicht sein, also unter einem Pfund wiegen, und sich ganz klein zusammenrollen lassen. Schließlich liegt sie die meiste Zeit im Rucksack.
Sie sollte einige gut verschließbare Taschen haben, in denen man das Handy, Kompass oder ein Schweizer Messer verstauen kann. Es gibt inzwischen auch Jacken, bei denen man das Innenfutter herausnehmen kann, was Ideal für Wanderungen bei wechselnden Wetterverhältnissen ist.
Wichtig ist aber auch hier, dass – wie bei den Schuhen – die Jacke einfach bequem ist und nicht zwickt oder beim wandern stört.
Auch moderne Wandersocken können den Gehkomfort im Idealfall enorm steigern. Mit Polstern an Ferse und Ballen dämpfen sie die Härten des Untergrundes, ihre weiche Innenseite und eine ausgeklügelte Passform sorgen für einen angenehmen, faltenfreien Sitz.
Als Naturfreund kommt man heutzutage viel zu selten dazu die schöne Landschaft Deutschlands zu genießen. Gefangen zwischen beruflichen Pflichten, dem Familienleben und seinen sozialen Kontakten, kommt das Erlebnis Natur bei vielen Leuten einfach zu kurz. Wer die Nase voll hat vom Stadtlärm und dem grauen Anblick der City, den zieht es in seiner Freizeit in die vielen Wandergebieten, die es in Deutschland (aber auch in umliegenden Ländern) gibt. Berge, Seen, Wälder, das alles hat unser schönes Land zu bieten. Es gibt eine große Anzahl an Wandergebieten, die mit unterschiedlichen Landschaften die Wanderer verzücken.
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Wer sich nicht gerade verausgaben will aber sich dennoch in der frischen Luft bewegen möchte, der kann wandern gehen. Sehr angenehm ist es, dass man sich dabei mit seinen Mitmenschen unterhalten kann sowie man nicht so erschöpft ist und die Landschaft noch genießen kann. Wem macht es keinen Spaß, im Frühjahr zu einer Gaststädte auf dem Land zu fahren, erst einmal zwei Stunden wandern und dann ein Stück Kuchen mit einer Tasse Cafe. Spazieren gehen kann man mit der ganzen Familie oder mit guten Freunden. Auch im Urlaub ist es schön zu wandern, solange es nicht zu warm wird. Dann kann man die einheimische Natur erkunden und vielleicht einen beliebten Ausflugsort als Zwischenstopp nutzen.
- Eine Trekkingtour planen -
Natürlich gibt es auch viele Menschen, die einmal die Herausforderung spüren wollen. Dann kann man sich mit Freunden oder einer Reisegruppe zu einer Trekkingtour zusammen schließen und in einen Berg aufsteigen. Die Sonne scheint, die Natur lebt und man erklimmt mühselig ein Geröllfeld oder einen Hang. Trekking ist bereits nicht mehr nur Erholung sondern richtiger Sport. Man kämpft gegen die Steigung und gegen das unwegsame Gelände an. Man befindet sich mehr in der Natur als beim Wandern, wobei man nur angelegte Wege entlang läuft.
Natürlich hat man im Flachland keinen Berg, auf dem man die Trekkingtour machen kann, viele können das nur in ihrem Urlaub. Wer dennoch etwas für sich tun möchte aber noch nicht joggen will, der kann auch Nordic Walking versuchen. Es werden nur die Laufstöcke gebraucht und dann kann es bereits los gehen. Über die Nutzung der Laufstöcke werden die Arme gut mit bewegt, somit wird der gesamte Körper in Bewegung gebracht. Nordic Walking ist schon schneller als Wandern aber man muss sich noch nicht wirklich verausgaben und kann noch die Landschaft genießen und sich mit Freunden unterhalten.
Nordic Walking kann in der Stadt oder auf dem Dorf betrieben werden. Geteerte Fußgängerwege eignen sich genauso wie Trampelpfade. Aber wenn man die Landschaft wirklich genießen will, dann sollte man mit seinen Freunden einfach spazieren gehen. Dazu wird natürlich eine schöne Landschaft benötigt, die nicht jeder vor seiner Haustür hat, man muss schon mal ein Stück raus fahren oder im Urlaub wandern.
Die passende Wanderausrüstung bekommt man hier: http://www.wanderschuhe.eu