Wanderausrüstung: Wandern mit dem Fahrrad und Fahrradtouren – Was braucht man alles?

 

Radwandern

Wer individuell und aktiv seinen Körper in Bewegung setzen möchte, der benötigt dazu Folgendes:

  • ein gut funktionierendes Mountainbike, das regelmäßig gewartet wird
  • eine Radtourenkarte
  • Radhose und -Trikot
  • 2. trockenes Radtrikot
  • Radfahrerhandschuhe
  • Regenbekleidung
  • Bikerschuhe
  • ausreichend Flüssigkeit, am Besten geeignet sind Wasser oder Elektrolytgetränke
  • Essen (wenn keine Aufenthalte in Gaststätten oder Almhütten eingeplant wurden)
  • Taschentücher
  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Reparaturpaket, um zumindest einen defekten Reifen flicken zu können
  • Radpumpe
  • SOS-Notfallspaket
  • Desinfektionsspray
  • Pflaster in verschiedenen Größen
  • Insektenspray, um Bremsen und Mücken fern zu halten
  • Handy
  • Kompass
  • Geld für alle Eventualitäten und unterwegs erscheinenden Verlockungen

Bei mehrtägigen Touren noch zusätzlich:

  • Handtuch
  • Badebekleidung
  • die wichtigsten Toilettartikel:  Zahnputz- und Waschzeug, Kamm, Deo
  • WC-Papier
  • Schlafsack
  • Unterlegsmatte
  • Zelt
  • Ersatzwäsche
  • Gaskocher
  • Streichhölzer
  • Taschenlampe und Ersatzbatterien
  • genügend Essens- und Getränkeproviant
  • kühlendes Muskeltonic

Für eher ungeübte Radwanderer empfiehlt es sich, mit leichteren Tagesrouten zu beginnen und sich langsam auf mehrtägige Radtouren zu steigern. Bei Überanstrengung droht das vorzeitige Aus eines jeden Ausfluges. Außerdem wäre zu überlegen, wo man übernachten möchte. Immerhin ist ein Bett in einer radfahrerfreundlichen Pension erholsamer, als ein Schlafsack am nicht federnden Waldboden.

Seine Tagestouren rechtzeitig so planen, dass sie nicht gerade in eine mehrtägige Schlechtwetterfront fallen, wäre eine wichtige Voraussetzung. Die schönste Radtour wird durch Dauerregen uninteressant.
Genügend Pausen mit rechtzeitiger Flüssigkeitszufuhr einplanen, bevor man am Wegesrand kollabiert!

Sind Kinder mit unterwegs, so sollte ausreichend Pausen für’s Herumtoben und Spielen eingeplant werden. Für sie ist körperliche Arbeit ohne Abwechslung und Spielen etwas sehr Langweiliges. Weiters sollte die Tour ein interessantes Thema berücksichtigen. Dazu eignet sich eine Burg- oder Schlossbesichtigung oder ein berühmter Ort aus einer Sage. Die an der Radtour Beteiligten können aber auch vereinbaren, eine Geschichte zu einer Brücke, eines markanten Baumes oder einer Waldlichtung zu erfinden. So wird der Ausflug für die Kinder spannend und abwechslungsreich. Am Ende einer Radtour von seinen Kindern zu hören: “Das war aber sehr schön”, ist das netteste Kompliment, das man hören kann. Außerdem: Kinder, die Spaß an Aktivitäten in der Natur haben, laufen nicht Gefahr genusssüchtige Fernseh- und Internetkonsumenten zu werden.

Viel Spaß bei Ihrer nächsten Radtour!