Heutzutage ist es das Ziel vieler Urlauber und Touristen durch verschiedene Klimazonen zu trekken. Dabei tritt jedoch häufig immer wieder das gleiche Problem bei den Betroffenen auf: Wie kann man sich am besten für das Trekking durch verschiedene Klimazonen ausrüsten!?
Insgesamt ist es natürlich schwierig sich auf eine Ausrüstung für das Trekking in verschiedenen Klimazonen zu beziehen, da in verschiedene Klimazonen unterschiedliche Bedingungen und Grundvoraussetzungen herrschen. Neben der Grundausrüstung bedient man sich im Normalfall nicht von der allgemeinen Infrastruktur – im Gegenteil, man versucht durch verschiedene Gebiete eine Expidition zu unternehmen, bei der nur bestimmte Fortbewegungsmittel benutzt werden. So stellen Pferde, Fahrräder oder Geländewagen in Safarigebieten eine Möglichkeit. Dennoch sollte aufgrund der verschiedenen Klimazonen vor allem auf die körpernahe Ausrüstunge geachtet werden. Während in warmen Klimazonen wie z.B. den tropen oder subtropen eher wenig Kleidung und Gepäck benötigt wird, ist es in der gemäßigten Zone und der kalten Zone bei dem entsprechenden Wetter das Gegenteil. Von daher ist es zu empfehlen die Klimazonen entlang zu trekken, um ein Ab- bzw. Aufrüstung der benötigten Sachen schrittweise zu gewährleisten. Dabei sollte man sich vorher gut informieren und viele planen. So ist es z.B. sinnvoll sich im Voraus über das Klima, die Gegebenheiten und das Trekkinggebiet zu informieren. Auch sollte man evlt. in Erwägung ziehen bestimmte Trekkingklamotten vor Ort nach dem eigenen Benutzen zu verkaufen oder umzutauschen. Viele Menschen, die das Trekking betreiben, informieren sich im Voraus wo benötige Sachen für wie viel Geld geliehen werden kann. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass sie über Alternativen verfügen oder sich die Sachen zurück legen lassen, um nicht ohne etwas am Ende darzustehen.
Dies ist jedoch nicht nur für Klamotten und der Ausrüstungen zum Fortbewegen der Fall, denn man sollte sich auch auf die mindestens genauso wichtigen Stichwörter Verpflegung und Unterbringung konzentrieren.
So sollte sich im Voraus informiert werden, ob man ein Zelt mtibringt oder sich evtl. eine Jugendherberge sowie ein Hotel bucht. Gerade in der Kalten Klimazone sollte auf ein Zelt verzichtet werden. Denn gerade aufgrund der Kälte müssen die meisten Leute ihre Trekkingtour aufgeben, da sie entweder vor Hunger oder vor Müdigkeit völlig erschöpft sind, keine Lust mehr haben und schließlich auch kaum noch dazu fähig sind große Strecken zurückzulegen.
Insgesamt ist es auch noch hilfreich nur einen Rucksack mitzunehmen, indem vielseitige,hilfreiche und undbedingt notwendige Sachen mit eingepackt werden. Dieser Rucksack sollte so bequem und groß sein, dass alle Sachen in jeder Klimazone bequem mitgenommen und geschleppt werden können. Nichts daran darf auf Dauer unbequem sein (Achtung: richtig packen) und der Fortbewegung in die Quere kommen. Schließlich ist dies ihr flexbiler Küchen-,Kleider-,Werkzeug- und Überlebenschrank in dieser Zeit.
Gerade beim Benutzen eines Kanus sollte darauf geachtet werden, dass nichts im Fluss verloren geht oder nass wird.
Planen Sie ihre Trekkingtour gut, verzichten Sie auf nichts und haben Sie genug Geld sowie ein Handy im Notfall bei sich. Eine Trekkingtour in verschiedenen Klimazonen ist nur gut durchtraininierten und körperlich gesunden Leuten zu empfehlen, da bei Antrengung und wechselndem Klima vor allem der Kreislauf beansprucht wird.
Meindl XO Schuhe für Männer und Damen sind High Tech Schuhe, die extrem komfortabel sind. Da sie superleicht sind, werden sie von Joggern gern getragen. Bei Schuhgröße 8 haben sie ein Gewicht von nur ungefähr 370 Gramm. Dank dem Fußbett Air-Active wird dem Jogger erlaubt, federnd zu laufen. Jeder, der schon mal so gejoggt ist, weiß diese Art von Laufen zu schätzen. Außerdem sind sie dauerhaft wasserdicht, so dass man bei Regen keine nassen Füße bekommt, sogar bei älteren Schuhen. Selbst bei ungewolltem Eintreten in eine kleine Pfütze bleibt der Fuß trocken.

Meindl XO Wanderschuh
Doch diese Eigenschaften sind nicht nur vorteilhaft für Jogger. Obwohl die Meindl XO 5.0 Schuhe nicht so aussehen, eignen sie sich dennoch sehr fürs Wandern. Da sie atmungsaktiv sind, bekommt man auch bei sehr langen Wanderschaften keine Schwitzfüße. Das Material im Innenschuh (Gore-Tex) sorgt dafür, dass man auch nach stundenlangem Gehen kein Bedürfnis hat, die Schuhe auszuziehen.
Sogar Bergsteiger loben den Meindl XO 5.0 und bezeichnen ihn als robusten Allwetterschuh, der nicht nur zum Wandern und Laufen geeignet ist, sondern auch für den Zustieg. Diese Note hat er der griffigen und verwindungssteifen Sohle mit Absatz zu verdanken. Allerdings sollte man damit nicht den Mount Everest besteigen.
Auch Freizeitsportler mögen das gute Bodengefühl, das sie erhalten dank der flachen Sohle mit Schwachpunkt in der Ferse.
Diese High Tech Schuhe gefallen nicht nur Männer. Auch Frauen mögen das komfortable Wandergefühl, das diese Schuhe vermitteln. Das griffige Contagrip Gummiprofil der Außensohle gewährleisten eine hohe Knick- und Seitenstabilität. Die reflektierenden Details heben Meindl XO Schuhe von anderen hervor. Außerdem sind sie der spezifischen Form der Frauen angepasst. Die stabile Fersenfixierung wird durch das schon erwähnte Sohlenkonzept garantiert.
Die Schuhe geben nicht nur den Wanderern bei steinigen Schotterwegen und schlechtem Wetter ein gutes Fußgefühl. Sie schonen auch die Kniegelenke, was besonders ältere Leute bei Steigungen und Senkungen das Gehen erleichtert.
Eine andere Besonderheit des Schuhs ist, dass sie auch in halben Größen angeboten werden. Dies ist nicht überall der Fall. So sitzen die Schuhe wie angegossen.
Deshalb sind Meindl XO Schuhe nicht nur fürs Wandern geeignet. Durch ihren festen Halt sind sie auch im Hallensport einsetzbar. Im Basketball könnten viele Verletzungen vermieden werden, wenn die Spieler die richtigen Schuhe hätten. Das federnde Laufen ermattet die Spieler vom Handball nicht so schnell. Im Volley-Ball ist der gute Gripp des Gummiprofils der Außensohle von Vorteil. Im Badminton können die Vorteile des Schuhs ebenfalls ausgeschöpft werden.
Auch für eine eintägige Wanderung, ist die Mitnahme einer Wanderausrüstung notwendig. Auch wenn die Tour nicht so lang ist, sollte sich kein Wanderer in Sandaletten und ohne Wanderausrüstung auf den Weg machen. Diese Wanderausrüstung sollte alle notwendigen Utensilien enthalten, dass der Wanderer auch bei einer eintägigen Wanderung auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Als Richtlinie gilt immer, für eine eintägige Wanderung einen Wanderrucksack mit einem Fassungsvermögen von etwa 20 bis 25 Litern zu packen.
Was gehört in die Wanderausrüstung für eine eintägige Wanderung? Vor allem erst einmal so notwendige Sachen wie eine Regenjacke, ein warmer Pullover und ein T-Shirt zum Wechseln. Auch wenn die Wanderung nicht an Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen stattfindet, wird der Körper sicherlich schwitzen und das T-Shirt muss gewechselt werden. Auch Wechselsocken gehören in die Wanderausrüstung. Diese dürfen genau wie die bei der Wanderung getragenen Socken nicht aus reiner Baumwolle sein, um eine Blasenbildung an den Füßen zu vermeiden.
Ganz wichtig beim Zusammenstellen der Wanderausrüstung ist der notwendige Sonnenschutz. Gerade die Nase, die Lippen und die Augenpartie benötigen eine Sonnencreme mit einem sehr hohen Sonnenschutzfaktor. Nicht vergessen werden sollte auch eine leichte Kopfbedeckung, um Kopfschmerzen zu vermeiden und eine Sonnenbrille mit einem guten UV-Schutz. In jeden Wanderrucksack gehört eine kleine Notfallapotheke. Außer Medikamenten die regelmäßig eingenommen werden müssen, finden dort Heftpflaster, Desinfektionslösung, Verbandsmaterial, Mückeschutz, kühlende Salben gegen Verstauchungen oder Zerrungen sowie Schmerzmittel einen Platz.
In die Wanderausrüstung gehören auch bei einer eintägigen Tour ausreichend Getränke und ein wenig Verpflegung. Empfehlenswert ist das Einpacken in die Wanderausrüstung von mindestens einem Liter Mineralwasser oder ungesüßtem Tee. Trinkflaschen aus Plastik sind dazu sehr gut geeignet, denn diese sind vom Gewicht her sehr leicht und nicht zerbrechlich. Als Verpflegung eignet sich Vollkornbrot, das mit Schinken, Salami oder Käse belegt ist. Dazu etwas Obst und Gemüse, wie Gurke, Apfel, Kohlrabi, Nüsse oder Müsliriegel. Nicht geeignet ist die Mitnahme von Schokolade, Chips oder fertig zubereiteter Salate mit Mayonnaise.
Wurde das alles gut im Wanderrucksack verstaut, müssen noch ein paar Sachen für den persönlichen Bedarf einen Platz finden. Das sind vor allem ein Fernglas, Kompass, Wanderkarte und die Kamera. Für manche Wanderer ist die Mitnahme von Wanderstöcken ein wichtiger Punkt. Auf keinen Fall vergessen werden sollte das Verstauen von ein wenig Toilettenpapier. In jeder Wandergruppe sollten für den Notfall auch immer mindestens zwei Teilnehmer ein Handy mitnehmen.
Wird die so sorgfältig zusammen gestellte Wanderausrüstung in einen Wanderrucksack verpackt, der nicht oder nur kurze Zeit Wasser abweisend ist, ist das Mitnehmen eines Regenüberzuges für den Rucksack empfehlenswert.
Alpinstiefel sind eine spezielle Variante der Wanderschuhe, die zu einer guten Wander- Ausrüstung gehören sollten. Sie eignen sich besonders für Touren mit Gletschergebieten oberhalb der Baumgrenze. Um lange Spaß bei der Wanderung zu haben und auch auf unwegsamerem Gelände gut zurecht zu kommen, sind diese Stiefel unerlässlich. Sie sollten dann zum Einsatz kommen, wenn das Gelände unregelmäßig ist und der Wanderer auch auf unebenem und steinigem Untergrund vorankommen möchte, Klettereinsatz gefragt ist und eventuell Steigeisen befestigt werden sollen.
Die Wanderschuhe sind der Ausrüstungs-Schwerpunkt, denn sie leisten den Hauptanteil der gesamten Wanderung. Natürlich gehört ebenso die richtige Kleidung zur Ausrüstung. Funktionskleidung leistet hier eine gute Arbeit. Die Wind- oder Regenjacke kann klein zusammengefaltet Platz im Rucksack finden, ein Verbandsbehälter ebenso, wie auch ausreichende Wassermengen und Proviant für die Wanderung. Möchte man Hochgebirge erkunden, sind auch ein Kopfschutz und eine Sonnenbrille nötig. Solche anspruchsvolleren Ausflüge lassen den Wanderer schnell erkennen, ob das richtige Schuhwerk vorhanden ist.
Natürlich reichen einfache Turnschuhe nicht, Sandalen sind ebenso ungeeignet wie normale Straßenschuhe. In diesen Schuhen hat man weder Halt, noch die rutsch feste Sicherheit, wie Alpinstiefel sie bieten. Halbhoch über den Knöcheln und mit gepolsterten Schäften schützen sie die Fußgelenke und Knöchel. Alpinstiefel sind üblicherweise aus festem Leder oder robustem Synthetik, geben dem Fuß einen guten Halt und sind mit ihrem tiefen Profil auch in unwegsamerem Gelände ein sicherer Schuh. Sie sind die festesten Wanderschuhe und werden daher auch gern für Extremeinsätze genutzt, zum Beispiel als Schuh für Touren in Gletscherregionen. Sie lassen sich bei Bedarf auch mit Steigeisen bestücken. Hat man den richtigen Schuh für sich gefunden (dabei ist das richtige Maß entscheidend und eine gute Kaufberatung ebenso), sollte man vor der ersten größeren Tour mit den Alpinstiefeln einige Probewanderungen unternehmen.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Stiefel richtig gut passt und auch bei längerer Nutzung guten Halt und ein angenehmes Tragegefühl gibt. Die richtigen Stiefel geben maximale Sicherheit und Stabilität auf allen Wandertouren.
Welche Ausrüstung brauche ich für eine Familienwanderung?
Diese Frage stellt sich sehr häufig, denn wer glaubt, dass man für eine einfache Familienwanderung nicht um die Ausrüstung bedacht sein muss, der liegt falsch. Die richtige Wanderausrüstung ist enorm wichtig.
Wanderschuhe
Nichts ist schlimmer als das falsche Schuhwerk. Sandalen oder elegante Straßenschuhe sowie High Heels sind zum wandern absolut nicht geeignet. Beim wandern sollten Sie stehts darauf achten einen guten Halt in den Schuhen zu haben. Am besten eignen sich Outdoor- oder Trekkingschuhe, da diese eine festere Sohle haben und die Füße vor eventuellen Druckstellen die durch Bodenunebenheiten oder kleinen Steinchen entstehen können, schützen.
Wanderbekleidung
Atmungsaktive Kleidung ist bei einer Wanderung sehr zu empfehlen. Da man auch schon beim leichten Bergaufgehen ins Schwitzen kommt ist es sehr wichtig das der Schweiß durch die Kleidung von der Haut weggeführt werden kann. Ebenfalls sollten Sie immer einen Regenschutz bei sich haben, auch wenn das Wetter noch so schön ist, könnten Sie von einem Gewitter überrascht werden. Die Regenjacke können Sie auch als Sitzgelegenheit nutzen um so ihr Picknick ganz entspannt zu genießen. Eine Kopfbedeckung sollte auch immer miteingepackt werden, egal ob zum Sonnen- oder Regenschutz.
Rucksack
Auch die Auswahl des Wanderrucksacks ist wichtig! Achten Sie darauf dass der Rucksack aus einem wasserabweisenden Material besteht und genügend Platz und eventuell mehrere kleinere Taschen besitzt damit kleine aber wichtige Dinge wie zB. Handy oder Wanderkarte verstaut werden können.
Verpflegung
Wandern macht durstig! Denken Sie immer daran genug zu trinken mitzunehmen und eine Flasche wo man Wasser nachfüllen kann. Auch eine kleine Jause für zwischendurch sollten Sie nicht vergessen. Am besten eignen sich Äpfel, Müsliriegel oder Vollkornbrot damit der Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt werden kann.
Handy
Das Handy darf auf keinen Fall fehlen. Es hat sich schon oft als Lebensretter bewiesen. Auch bei kleineren Wanderungen kann schnell mal was passieren. Eine Wurzel übersehen und schon passiert das Unglück. Achten sie daher auch dass der Akku voll aufgeladen ist denn ohne Akku nützt auch das beste Handy nichts!
Sonstige Wanderausrüstung
Eine Landkarte und ein Erste-Hilfe Set ist sehr zu empfehlen. Wenn vorhanden sollte man auch ein Fernglas und ein Taschenmesser mitnehmen.
Alles in allem sollte man auch eine kleine Familienwanderung planen und auf eine gute und sichere Wanderausrüstung achten, damit die Wanderung für die ganze Familie zu einem Erlebnis wird.
Je nachdem wie lange eine Wanderung geplant ist oder über was für ein Gelände sie führt, sind ein paar weitere Ausrüstungsteile von Vorteil.
Wurden früher die Wanderkarten oftmals durch einen Kompass ergänzt, kommen immer mehr kleine Navigationssysteme für Wanderer in Mode, die zwar nicht ganz so günstig sind (ab 200 EUR), dafür aber den Standort punktgenau zeigen und sogar mit Kartenmaterial gefüttert werden können. Die neuen GPS-Systeme funktionieren auch bei schlechten Witterungsbedingungen einwandfrei und sind gerade für Touren in großen, wenig begangenen Gebieten sehr hilfreich. Man sollte aber immer ein bis zwei Ersatzakkus dabei haben.
Beim Wandern sind Mobiltelefone eine nützliche Sicherheitshilfe. Man kann nicht nur bei Hochgebirgstouren verunglücken, sondern auch im scheinbar niedrigen Mittelgebirge. Und die Gefahr ist am Größten, wenn man auf Touren unterwegs ist, die in der Regel wenig begangen sind. Ob die Wege dabei flach sind spielt eigentlich keine Rolle, denn unglücklich stolpern kann auch über eine hervorstehende Wurzel.
Ist man auf Hochgebirgsstrecken oder im Schnee unterwegs, sind Teleskopstöcke sehr Hilfreich. Sie bieten eine zusätzliche Gleichgewichtsstütze, die vor allem beim Bergabgehen den Oberkörper abstützen und insbesondere zur Schonung der Knie beitragen.
Was man sonst so auf eine Wanderung mitnehmen sollte, hängt auch von der persönlichen Konstitution ab. Wer ohne Brille kaum etwas sieht, sollte immer eine Ersatzbrille im Rucksack haben. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte auch an kleines Spielzeug denken, damit die Kinder bei Pausen sich auch beschäftigen können. Was neben einer Wanderkarte aber auf keinen Fall fehlen sollte, ist ein Erste Hilfe-Set.
Das sollte neben den üblichen Binden und Pflaster, noch Schmerztabletten und eine Alu-Rettungsdecke beinhalten. Auch ein Multifunktionsmesser kann sehr nützlich sein und wer es besonders auf die Fauna abgesehen hat, sollte stets ein Fernglas bei sich tragen.
Ein Wanderrucksack ist ein Rucksack, der für längere Tragezeiten geeignet ist. Es sollte über eine gute Polsterung und viele Einstellmöglichkeiten verfügen, damit man ihn optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.
Da der Rucksack auf Reisen hohen Belastungen standhalten muss, ist die Verarbeitung sehr wichtig. In der Regel gilt: Je teurer ein Rucksack, desto besser die Verarbeitung und die Qualität der Materialien.
Ein Wanderrucksack sollte auf jeden Fall über einen Hüftgurt verfügen, denn die Hauptlast sollte bei einem Wanderrucksack vom Hüftgurt getragen werden und nicht etwa von den Schultern. Wichtig hierbei ist, dass der Hüftgurt auch wirklich die Hüfte und nicht etwa den Bauch umschließt.
Je leichter ein Rucksack ist, desto besser ist er zum Wandern geeignet. In der Regel wiegen die meisten Produkte um die zwei Kilogramm.
Praktisch sind auch eine integrierte Regenhülle, die bei Regen komplett über den Rucksack gezogen werden kann und eine große Anzahl an kleineren Taschen, um Dinge zu verstauen, an denen man während der Wanderung schnell rankommen möchte.
Bei einigen Produkten lassen sich praktischerweise die Rückenlänge verstellen, so dass der Rucksack genau an die Körpergröße jeweiligen Trägers angepasst werden kann. Bei den meisten Wanderrucksäcken wird eine Schaumpolsterung als Rückenauflage benutzt, die direkt am Rücken anliegt. Das hat den Vorteil, dass die Last so weit wie möglich am Rücken liegt und das ist die optimale Position für schwere Last. Der Nachteil aber ist, dass der Rücken schlechter belüftet wird und man eher schwitzt als bei Rucksäcken mit Rahmen und Netzrücken. Die richtige Größe ist das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Wanderrucksacks. Nur Rucksäcke, die auf die Körpergröße des Trägers abgestimmt sind, ermöglichen ein angenehmes Tragen. Beim Kauf sollte deswegen auf die Körpergröße, den Hüftumfang und die Schulterbreite geachtet werden. Wenn beispielsweise der Hüftgürtel um den Bauch liegt, ist der Rucksack in jedem Fall zu klein. Es gibt aber auch Modelle mit verstellbarer Rückenlänge.
Eines der wichtigsten Elemente der Wanderausrüstung – wenn nicht sogar der wichtigste – sind die Wanderschuhe oder Wanderstiefel.
Wanderschuhe müssen je nach Verwendungszweck verschiedene Ansprüche erfüllen. Um dem Verbraucher die Wahl des richtigen Schuhs zu erleichtern, verwenden viele Hersteller inzwischen ein einfaches Klassifizierungssystem: Die Schuhe werden mit Buchstaben von A bis D gekennzeichnet. A steht für Wanderschuhe die für leichtes Gelände geeignet sind. D für Schuhe, die im hochalpinen Gelände getragen werden können. Je schwieriger das Gelände, umso höher der Buchstabe.
Für kurze, einfache Wanderungen sind Leichtwanderschuhe (A) am besten geeignet. Diese Schuhe sind vor allem für Wanderungen mit leichtem Gepäck auf Waldwegen oder asphaltierten Straßen. Im Handel tragen diese Schuhe auch oft folgende Bezeichnungen: Hiking, All Terrain, Allrounder, ATC Trail oder Active Day.
Für Wanderungen mit Wochengepäck in den Mittelgebirgen, sollten festere Wanderstiefel (B) verwendet werden. Bergwanderstiefel (C) hingegen sind für Wanderungen auf der Straße nicht ideal. Durch ihre feste Verarbeitung sind sie sehr gut für Wanderungen in den hohen Bergen mit gelegentlichen Klettereinlagen geeignet. Für Wanderungen durch Gletscher oder ähnlich unwegsames Gelände sollten Extremwanderer Alpinstiefel (D) benutzen. Diese sind nicht nur sehr stabil, sondern sie schützen den Fuß auch vor großer Kälte. Wegen ihrer Festigkeit sind diese Schuhe aber auf der Straße kaum zu gebrauchen.
Die wichtigsten Faktoren beim Kauf von Wanderschuhen, sind die Stabilität und die Bequemlichkeit. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die Schuhe groß genug sind, weil man bei Winterwanderungen oftmals dicke Wollsocken trägt. Man sollte auf jeden Fall die Schuhe vorher anprobieren und einen „Testlauf“ durchfürehn. Wasserfestigkeit ist genauso ein Muss, wie stabile Sohlen. Je nach Schuhtyp (A-C) haben die Sohlen eine unterschiedliche Dicke.
Die Wanderschuhe sollten an der Ferse gut sitzen, während die Zähen genug Luft haben sollten. Rutscht der Fuß hin und her, riskiert man schmerzhafte Blasen.
Die richtige Wahl der Wanderkleidung hängt natürlich stark von der Saison und dem zu erwartenden Wetter ab. Wenn man das Wetter nur vorher immer schon kennen würde, wäre alles viel einfacher. Da es aber mit dem Wetter so eine Sache ist, sollte die Kleidung möglichst vielseitig sein, damit man für alle Wetterverhältnisse gewappnet ist. Bewährt hat sich das „Zwiebelprinzip“. Dabei werden mehrere Lagen Kleidung übereinander getragen, die man je nach Wetter an- oder ausziehen kann. Typischerweise sieht das so aus: Unterschicht aus Funktionswäsche, die den Schweiß von der Haut weg transportiert. Mittelschicht aus Faserpelz (Fleece), der Feuchtigkeit nach außen transportiert, sich nicht vollsaugt und den Körper warm hält. Die Außenschicht bildet eine wasser- und winddichte Jacke, die idealerweise atmungsaktiv ist.
Doch gerade bei den Jacken gibt es eine große Auswahl an Produkten, was die richtige Auswahl nicht einfach macht. Fürs Wandern erhält man qualitativ gute Überjacken für 100 bis 200 Euro. Je nach Benutzungsart wählt man eine absolut wasserdichte und robuste Hard-Shell-Jacke oder eine Soft-Shell-Jacke, die atmungsaktiver, dafür aber nur wasserabweisend ist. Die Jacke sollte vor allem leicht sein, also unter einem Pfund wiegen, und sich ganz klein zusammenrollen lassen. Schließlich liegt sie die meiste Zeit im Rucksack.
Sie sollte einige gut verschließbare Taschen haben, in denen man das Handy, Kompass oder ein Schweizer Messer verstauen kann. Es gibt inzwischen auch Jacken, bei denen man das Innenfutter herausnehmen kann, was Ideal für Wanderungen bei wechselnden Wetterverhältnissen ist.
Wichtig ist aber auch hier, dass – wie bei den Schuhen – die Jacke einfach bequem ist und nicht zwickt oder beim wandern stört.
Auch moderne Wandersocken können den Gehkomfort im Idealfall enorm steigern. Mit Polstern an Ferse und Ballen dämpfen sie die Härten des Untergrundes, ihre weiche Innenseite und eine ausgeklügelte Passform sorgen für einen angenehmen, faltenfreien Sitz.
Als Naturfreund kommt man heutzutage viel zu selten dazu die schöne Landschaft Deutschlands zu genießen. Gefangen zwischen beruflichen Pflichten, dem Familienleben und seinen sozialen Kontakten, kommt das Erlebnis Natur bei vielen Leuten einfach zu kurz. Wer die Nase voll hat vom Stadtlärm und dem grauen Anblick der City, den zieht es in seiner Freizeit in die vielen Wandergebieten, die es in Deutschland (aber auch in umliegenden Ländern) gibt. Berge, Seen, Wälder, das alles hat unser schönes Land zu bieten. Es gibt eine große Anzahl an Wandergebieten, die mit unterschiedlichen Landschaften die Wanderer verzücken.
Auch immer mehr Naturschutzgebiete haben eigene Wanderstrecken, auf denen man die einheimische Fauna und Flora erleben kann.
Doch wer Wandertouren in Angriff nehmen will, der sollte sie auch ausgiebig planen und vorbereiten. Gerade längere Touren oder Wanderungen durch unzugängliches Gelände brauchen eine gute und gründliche Vorbereitung. Nicht nur die Strecke sollte gut ausgearbeitet werden – immerhin sind manche Wandergebiete so groß, dass man sich durchaus darin verlaufen kann -, sondern auch die Ausrüstung für die Wanderung sollte mit Sorgfalt ausgewählt werden und deren Zustand immer wieder kontrolliert werden. Wanderfreude wissen, wie wichtig eine gute Wanderausrüstung ist und achten stets auf gute Qualität, denn wer hier spart, der spart am falschen Ende. Gerade bei Kleidung und Schuhwerk, sollte man darauf achten, dass sie stets bequem und angenehm zu tragen sind.
Immerhin kann man nicht mitten in den Bergen oder im Wald, einfach die drückenden Schuhe oder eine zwickende Hose wechseln. Inzwischen gibt es ein breites Angebot an spezieller Wanderausrüstung, die mal mehr, mal weniger belastend für das eigene Portmonee sind – von Markenartikeln bis hin zu Discounterschnäppchen. Natürlich hängt der Preis auch mit der Qualität der Ausrüstung zusammen, aber nicht immer ist das teuerste auch das Beste. Deswegen ist es wichtig zu wissen worauf es ankommt.